Overblog Alle Blogs
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Werbung

Phantasien 10

Ich  möchte in den Berg gehen

 

Unser Land hat einen besonderen Berg. Der Berg steht in Suchbaatar Aimak. Der heisst Altan-Ovoo. In der Mongolei bewundern viele Leute diesen Berg. Auch liegt dort ein Fluss vor dem Berg. Der Fluss ist Ganga-Nuur. Altan-Ovoo ist ein sehr interessanter Berg. Denn nur die Männer gehen auf den Berg. unten am Fuss des Berges. Altan-Ovoo hat eine lange Geschichte. Alte Leute sagen „gehen Sie alle 3 Jahre einmal auf den Altan-Ovoo“. Dann haben Sie Glück.

Altantuya

 

Über die Feste

 

In der Mongolei gibt es viele Feste, zum Beispiel: Naadam, Zagaan Sar. Jetzt werde ich Ihnen über die Feste der Kasachen erzählen. Die Kasachen wohnen in Bayan-Ölgii. Sie feiern viele verschiendene Feste, wie die Feste von Chalchas. Zum Beispiel: Nauriz. Nauriz ist ein Fest wie Zagaan Sar. Jedes Jahr am 22.03. steht man früh Morgen auf und besucht seine Eltern. Dort begrüssen sie einander ganz eigenartig. Man hält die Hände der Eltern. Dann klebt man seine Brust zu der Brust der Eltern. Diese Begrüssung bedeutet die Freundschaft der Menschen. An diesem Tag isst man eine Suppe, die heisst Nauriz Köje. Während dieses Festes, Nauriz, geben die Kasachen jedes Jahr ein Konzert. Das Konzert heisst Tamascha. An dem Festtag, dem 22.03. darf man keinen Alkohol trinken. Das ist verboten. Sie geben einander keine Geschenke. Das ist auch verboten. Das ist die Tradition der Kasachen.

 

Hr. Reinhardt lädt ein

 

Hr. Reinhardt ist ein Leiter. Einmal hat er seine Mitarbeiterinnen zu Hause zum Abendessen eingeladen. Es war Samstagabend. Alle Gäste, ausser seiner Sekretärin sind gekommen, denn die Sekretärin musste ihre Eltern besuchen. Sie haben für Herrn Reinhardt und seine Frau Geschenke mitgebracht. Hr. und Fr. Reinhardt haben sich über das Buch und die Blumen gefreut. Die Wohnung war gemütlich, besonders haben die Bilder ihnen sehr gefallen. Hr. Reinhardt empfiehlt den Gästen Whisky, Sherry, Campary und Champagner zum Trinken. Zum Essen haben sie zuerst Ochsenschwangsuppe, dann Kalbfleisch, als Nachtisch raffinierte Creme bekommen. Das Essen schmeckte sehr gut ... Die Kinder waren auch da. Eins ist schon in der 2. ten Klasse, das andere ist 5 Jahre alt und geht erst nur in die erste Klasse. Die Zeit ist schnell vergangen. Es war schon Mitternacht. Sie haben sich verabschiedet und gingen alle nach Hause. Die Gäste haben sich sehr bedankt.

 

Ein schnelles, graues Pferd wie ein Vogel

 

Es war einmal in der Herbstzeit in der Mongolei und es gab einen Mann, der ein schnelles Pferd hatte. Eines Tages reiste er mit seinem Pferd zu seiner Verliebten Sunjidmaa. Er musste bei Sunjidmaa sein, bevor es dunkel wird. Deshalb ritt er ganzen Tag.

Er fragte die Leute, die auf seinem Weg waren, nach dem richtigen Weg zu seiner Verliebten. Danach fand er mit Hilfe seines Pferdes den Platz, wo Sunjidmaa lebte, bevor es dunkel wird. Aber sie zog schon um. Dann fragte er den Nachbarn, wohin sie umzog, aber das wusste niemand.  

             

Radiokritik

 

von

M. Zoljargal (4-7)

 

Im Sciencefiction Hörspiel „Fisch“ wurde eine utopische Gesellschaft dargestellt. Diese Fantasiewelt könnte manchen sogar ihr Fassungsvermögen übertreffen. Denn die Geschichte verläuft in ferner Zukunft, nämlich dort, wo sich das Wort „Fisch“ seltsam anhört. Ich, persönlich kann es mir auch in 100 Jahren kaum vorstellen.

Herr X wurde von der Kommission aufgerufen. Als er ins Zimmer betrat, empfangen ihn nur Computer, die behaupteten, sie seien die Kommission und ein Vertreter der Behörde. Sie forderten ihn zum Dringindsprechen. Voller Sachlichkeit war der Raum. Herr X fing an, zu sprechen, was er endlich aussprechen wollte. Ihm kann man hinter Bescheidenheit sowohl Freude als auch Stolz anhören. Leider dies macht dem Gegenüberstehenden offensichtlich keinen Endruck. Einen Fisch hat er gesehen. Der Vertreter steht aber darauf fest, dass es unmöglich sei. Er wollte einfach nicht daran glauben. Der Herr X versuchte immer wieder sie zu überzeugen. Er dachte eigentlich, dass er eine „Entdeckung“ gemacht hat und sie ihm dafür danken würden. Welch ein grosser Irrtum? Das Gespräch war zwecklos. Denn das Resultat hätte die Kommission offensichtlich bereits festgestellt, bevor er ankam. Er begriff nicht, warum sie auf ihre Einstellung so beharrten. Eine Einstellung, dass es keine Fische mehr geben kann. Dass sie angeblich zum letzten Mal im Jahre 20   gesehen wurde und ausgestorben sein sollten. Er sagt: „Heute ist die Gesellschaftsentwicklung ihren höchsten Punkt erreicht. Menschen sind mit allem versorgt. Es  gibt nichts mehr, was sie suchen müssen, auch einen Fisch nicht. Alles ist unter Kontrolle!“

„War der Fischfund nicht der Rede wert gewesen? Wir wollen nach vorne. Es muss mehrere geben. Sie werden sich weiterhin vermehren. Und ist das nicht der neue Anfang“, dachte er sich.

Letztendlich hat die Kommission nicht nur den Fischfund in Frage gestellt sondern auch seinen Geist. Die Kommission will seine Erinnerung löschen. Erst im letzten Moment erfuhr er, warum sie den Fisch nicht haben möchte. Denn er war nicht der Einzige, der von ihnen aufgerufen und verhört wurde. Sie wollen die Menschheit weiterhin unter Kontrolle haben. Das ist es!

Der Fisch gab ihm die Hoffnung, die Menschheit zu „befreien.“ Frei, in dem Sinne, dass die Menschen ihr Leben selbst in Griff haben und nicht etwa ein Rechner. Die Menschen sehnen sich nach „Natürlichkeit“. Sie sind Naturkinder. Aber heute sind sie zu entfernt von der „Mutter“.

Im Hörspiel ist die Entwicklungstendenz von Heute in Frage gestellt worden. Wo führt sie uns hin? Sind wir auf dem richtigen Wege? Wenn wir so weiter machen, erwartet uns etwa solch tragische Zukunft, wie diese Geschichte? Die Geschichte will uns aufmerksam machen, dass wir vielleicht zu viel zu unserer Bequemlichkeit tun, aber zu wenig für die anderen Lebensfaktoren, zum Beispiel Naturschutz. Dieses Streben, alles für sich, nur für Heute leichter zu machen, könnte uns zu einem totalen Kontrollverlust über sich führen und zwar für immer.


 

Technik und Fortschritt

von

M. Zoljargal (4-7)

 

Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der Technik und Fortschritt in Vordergrund gestellt werden. Denn das sind die Treibkräfte für unsere Gesellschaftsentwicklung.

Der XX. Jahrhundert war die Zeit einer sprunghaften technischen Entwicklung. Man hatte die grosse Möglichkeit, die schwere Arbeit, die man bis vor kurzem per Hand gemacht hat,  anhand der vielen technischen Fortschritte leichter oder gar nicht mehr machen zu müssen. Dieser neuen Tendenz zufolge veränderte sich die gesamte Umgebung und Lebensweise der Menschen. Unter den zahlreichen wissenschaftlichen Erfindungen möchte ich die besonders wichtigen erwähnen, die mehrere weitere Entdeckungen und Erfindungen veranlasst haben: „Zufallsentdeckung“ der Röntgenstrahlen von Röntgen wurde z.B diagnostische und therapeutische Fortschritte erzielt, die unzähligen Menschen Heilung oder zumindest Linderung brachten. Und im Jahr 1867 nahm Christian Barnard zum ersten Mal Herzverpflanzung von Mensch zu Mensch vor. Damit begann in  der Medizin eine neue Ära. Ein  deutliches Beispiel für einen technischen Fortschritt wäre elektrischer Zug, mit dessen Hilfe die Weite nicht mehr so weit erschien. Das Verkehrsnetz hat sich entwickelt und, damit Kommunikation zwischen Menschen und Ländern erleichtert. Das alles führt zu Erkenntnis, dass sich Technik, Fortschritt und gesellschaftliche Entwicklung gegenseitig bedingen.

Trotz tausende von Erfindungen blieben uns noch mehrere geheimnisvolle Dinge, über die wir bis jetzt rätseln. Niemand kann heute sagen, warum z.B Pyramiden in Ägypten hunderte Jahre lang existieren und wie man sie gebaut haben soll. Auch wir, Bürger vom XXI. Jahrhundert mit unseren modernen Techniken könnten solche kaum in Zustande bringen.

Zeit ist das strengste und wahrste Kriterium für alles. Und wie könnten all die Bauwerke bis zum heutigen Tage überlebt haben?

Mit der Zeit und Entwicklung lässt sich nicht nur alles klären, sondern auch vergessen und vernichten.

Je mehr Fortschritte wir machten, desto schneller verringerten sich natürliche Ressoursen. Daraus ergab sich die Notwendigkeit, zu ersetzen. Qualität wurde teilweise schlechter. In Bezug darauf kann man erklären, warum Dinge von damals ungeachtet auf die Zeit uns erreicht haben aber unsere manchmal in schlechten Wettern zusammenbrechen und wir nicht das machen können, was von unseren Vorfahren mit blossen Händen gemacht wurde. Also, auch Technik und Fortschritt können manchmal Schlechtes zur Folge haben.

 

Heimat

 

Vor zwei Jahren hatten wir im Deutschunterricht das Thema „Heimat“. Bis dahin habe ich nie ernsthaft darüber nachgedacht, was Heimat bedeutet. Vielleicht hat es damit zu tun, weil es mir immer selbstverständlich schien. Niemand hat mir je eine Frage gestellt, was Heimat sein soll. Vermutlich denen war es ebenso.

Wenn ich einen Siebenjährigen fragen würde, würde er einfach antworten, ein Ort, wo man geboren ist. Ist es dann nicht so, frage ich mich. Im Unterricht hatten wir damals auf einem Buch so viele Äusserungen der Passanten auf der Strasse, die den Begriff aus wesentlich mehreren verschiedenen Blickwinkel betrachteten, als ich gedacht habe. Ich jedenfalls kann einen interessanten Meinungswandel bei mir entdecken, zwischen vor zehn Jahren z. B und heute. Ich wäre vor zehn Jahren ohne Zweifel der Meinung einverstanden, dass es die Bezeichnung für Geburtsort ist. Heute kann ich nicht so behaupten, nicht nur wegen meines Jahralters, der Erfahrung und Fähigkeit, etwas mehr umfassender betrachten kann, sondern einfach wegen des neuen  Zeitalters, zum Teil der Globalisierung.

Ich nehme ein Beispiel. Stellen Sie sich vor, jemand ist in Deutschland geboren. Seine Eltern sind aber keine ursprünglichen Deutschen. Eine kommt aus Spanien. der anderer aus der Mongolei. Sie leben in Deutschland seit 15 jahren und haben bereits einen deutschen Pass. Ihr Sohn lebt seit Kindheit in der Mongolei. Was ist seine Heimat, Spanien, wie seine Mutter oder Deutschland, wo er geboren ist oder Mongolei, wie sein Vater? Die Frage würden manche leicht durch Register entscheiden. Aber Heimat ist ein etwas ganz Besonderes für die Persönlichkeit. Heimat ist ein „Erzieher“. Heimat ist ein „Zuhause“. Wo fühlen sie sich wohl, da sind sie zu Hause. Das hat teilweise mit dem Gefühl verbunden, das man dann hat, wenn man an einem Ort länger geblieben ist. Was ich dabei betonen möchte ist, Heimat ist aber ein Anziehungspunkt. Sie hängt an deinem Gedanken. Heimat sind deine Eltern, Verwandte, Freunde, alles, ohne das du dich schwer vorstellen kann.

 

Studiengebühren

           

Seit der politischen Wende der 90er Jahren mussten wir uns auf das Neue einstellen. Ein neues System wurde eingeführt. Der Stolz aller sozialistischen  Länder- kostenfreies Studium ist kostenpflichtig geworden. Damals gab es viele Diskussionen gegen und für die Studiengebühren. Schliesslich mussten diejenigen aufgeben, die gegen die Entscheidung standen. Manche haben sich durch diese Entscheidung benachteiligt gefühlt und sogar sie für gesetzwidrig gehalten. Denn das heisst: Wer Geld hat, der kann studieren und folglich einen besseren Arbeitsplatz finden. Jedenfalls musste das Volk zahlreiche Schwierigkeiten durcherleben, die folgenschwer war. Hier gilt das strenge Gesetz der Marktwirtschaft. Aber es gibt doch andere Länder,wie z.B Deutschland trotz allem das Studium kostenfrei gelassen hat, davon die Zukunft des Landes einigermassen abhängt. Wie erfolgt dann die Finanzierung?

Die Deutschen müssen dafür mehr Steuer bezahlen. Der Staat opfert eine beträchtliche Summe des Haushalts für Finanzierung des Studiums. Aber wir hatten keine finanzielle Möglichkeit dafür. Alles musste neu anfangen. Jetzt sind es ein Jahrzehnt vergangen. Die politische undwirtschaftliche Lage hat sich wesentlich verbessert.

Aber wenn wir die Problematik aus einer anderen Perspektive betrachten, sind es noch mehrere Aspekte, die dabei angesprochen werden müssen. Ein kostenpflichtiges Studium heisst Unabhängigkeit vom Staat, individuelle Art jeder Universität, Gestaltungsmöglichkeit, freie Auswahl, mehr Kontrolle über Dozenten (in dem Sinne, dass Unvierstäten private Instanzen sind) von Seiten der Inhaber, mehr Verantwortungsbewusstsein der Studierenden und mehr Mühe, mehr berücksichtig sein mit der Berufsauswahl usw. Ich bin als Studentin nicht für zu hohe Studiengebühren.  Das hat eine negative Folgen in der Gesellschaft, dass die potentielle Arbeitskräfte verloren gehen. Deswegen müssen wir heute mehrere verschiedene Ausbildungsprojekte durchführen, wie das vom Präsident N. Bagabandi Jugendlichen mit hohen Leistungen beim Einstieg in die Universität finanziell zu unterstützen und die nach Wunsch Kredite zu gewähren oder andere Studienmöglichkeiten, wie Internetstudium untersuchen und fördern.

Vielleicht in 20 Jahren sind wir in der Lage, Studium von Gebühren zu befreien.

 

Beliebte Sportarten in der Mongolei

 

Ringen, Box und Basketball sind der Zahl der Interessenten nach, die auch selber gerne spielen die beliebtesten Sportart in der Mongolei besonders unter den Jugendlichen. Das Ringen ist eine nationale Sportart, die ohne Zweifel am Herzen jedes Mongolen liegt. Ringkämpfer werden, wie Sumo in Japan, Basketball in den USA und Polosportler in Grossbritanien verehrt. Ringkampf ist ein Massansport unter Männern, kann man sagen. Denn nicht wenige Kinder, besonders die auf dem Lande, haben sich als mächtige Ringkämpfer geträumt und unter Freunden schon mal gerangt und werden treue Fans dieses Sports. Die Besonderheit des Ringens liegt natürlich vor allem daran, dass es unser Tradition- und Sittenträger ist. Vielfältige Ringergriffe macht diese Sportart beliebt und berühmt.

Basketball stellt weltweit ohnehin in jeder Hinsich einen Rekord auf, z.B wie viele Fans es gibt. Sportler alleine sind unter Fans lebendige Legenden und Idyle von Kleinen bis auf Älter geworden.

Erfolg unserer Sportler auf der Weltbühne erkläre ich in Bezug darauf, dass Box auch eine Art Ringkampfsport ist. Deswegen sind wir Mongolen so talentiert in dem Bereich.

Meine persönlichen Favoriten sind Schwimmen, Schiessen und Eiskunstlaufen zur Zeit. Schwimmen ist ein Sport mit unheimlich vielen Vorteilen. Man wird gesund, dabei mit Spass, körperlich gut entwickelt und man kann in der Natur schwimmen, benötigt keine Hilfsmittel, wie andere meiste Sportarten. Beim Schiessen ist zwar kein körperlicher Einsatz nötig. Doch Geduld und Abhärtung werden ebenso gefördert.

Ich wünsche mir, dass Schach oder Damespiel nicht nur unter Grossmütter und Grossväter beliebt wäre. Denn das sind Sporte für Geist. Auch unser Geist muss trainiert werden.

In letzter Zeit nehmen unglaublich viele Leute an Sportklubs. Z.B: Bodybuilding, Laufen usw. Wichtigkeit des Gesundseins haben wir endlich verstanden. Sporte sind die nicht für Gesundheit oder guten Körperbau zuständig, sondern eine treffende und vorteilhafte Möglichkeit, freie Zeit zu verbringen.

 

Deutschstudium an der Universität

 

Es ist schwer zu glauben, dass Deutsch bereits eine der populärsten Fremdsprachen in der Mongolei geworden ist. Nach einer Studie sind drei Prozent der Mongolen können einigermassen Deutsch sprechen. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Universitäten, die deutsche Sprache in ihrem Studienprogramm aufgenommen haben. Seit einigen Jahren haben sich langjährige Tradition in der sozialistischen Zeit wieder aufgelebt, unsere Leute im Ausland zum Ausbilden zu schicken, aber in einer anderen Form. Es begann eine Strömung ins Ausland. Für einen wesentlichen Teil davon hiess das Ziel Deutschland. Der Weg dorthin wurde frei, darunter nach Westdeutschland. Politische, geschäftliche und kulturelle Kooperationen entwickelten sich und es entstand ein Bedürfnis, Deutsch zu lernen.

Nicht wenige Leute vor unserer Generation konnten und können Deutsche Sprache. Das ist nicht neu. Deutschland war sogar eines der wichtigsen Länder, wo unsere Intellektuellen ausgebildet wurden. Aber diese Tradition ist innerhalb einigen Jahren gebrochen. Und jetzt können wir fast an jeder Universität mit geisteswissenschaflicher Fakultät Deutsch hier in der Mongolei in anderen Fachkombinationen studieren. Das war jedoch neu. Erfahrung, Lehrkräfte, Lehrprogramm wurden benötigt. Es ist ein Glück, dass wir als Studenten, die deutsche Sprache, deutsche Kultur, Geschichte, Lebensweise, Philosophie studieren wollen, noch von unseren Intellektuellen unterrichtet werden können, die das alles selber erlebt haben.

Ein Vorteil unserer Universität ist, dass sie auch vorher eine Sprachhochschule war. Lehrkräfte sind gut ausgebildet. Und es sind bereits, soweit ich weiss, mehr als 6 Jahren, vergangen. Bestimmte Erfahrung wurden gesammelt. Ich finde, dass eine Sprach Kultur des Landes repräsentiert. Deshalb sollen Unterrichtsstoffe mehr in Bezug darauf ausgesucht werden und dabei technische Hilfe verwendet werden. Meiner Meinug nach ist es viel effektiver, wenn von Studenten Fachunterrichte, wie Wirtschaftsübersetzung, Politik, im Rahmen der Lehrkapazität möglichst frei ausgewählt werden dürfen. Denn es ermöglicht den Studenten in Zukunft nach ihrem Wunsch und Bedürfnis für ihren Beruf ihr Wissen selbst zu orientieren.

 

Tsagaan Sar

 

Tsagaan Sar ist unsere nationale und traditionelle Feier, deren Geschichte auf die Jahrhunderte zurückgeht. Der Grund, warum es gefeiert wird, hat sich im Laufe der Zeit getrübt. Die meisten glauben an Symbolisierung des Neujahrsbeginn beziehungsweise Frühlingsfestes. Diese Bedeutung hat angeblich erst vom 13. Jahrhundert  ihren Ursprung. Tsagaan Sar bedeutet „Weisser Mond“ und ist ein Volksfest, abgesehen von einer ethnischen Minderheit, Kasachen. Ihr Fest, das mit unserem Tsagaan Sar vergleichbar ist, findet etwas später statt.

Das Besondere an dem „Weissen Mond“ ist, dass die Feiertage aufgrund der Einhaltung des Mondkalendars jedes Jahr auf unterschiedliche Tage fallen. Die Feier bestehen aus mindestens drei Feiertagen.  An jedem von denen sind unterschiedliche Sitten und Bräuche einzuhalten. 

Ausserdem beinhält Tsagaan Sar  reiche Geschichte in sich und ist eine grosse Darbietung der mongolischen Kultur, Tradition, Sitten und Bräuche. Jede Handlung, jedes Wort bedeutet eines. In diesem Fest sollte man jeden vergeben, der Sie vielleicht enttäscht haben oder umgekehrt. Denn der neue Anfang ist da. Nicht nur Haus, sondern die Seele muss auch sauber und rein sein. An dem Tag vor dem ersten des neuen Jahres bzw. dem letzten Tag des Jahres beginnt das Fest. Alles muss sauber sein. An diesem Tag muss sich mit seiner Familie zu Hause den Tisch reich decken und sich satt essen. Es gibt bestimmte Sortimente an Nahrungsmittel, die jeder Tisch haben muss: Reis mit Trauben, Gebäcke, die mit bestimmtem speziellem Rezept angefertigt werden und zum Schluss auskeckochtes ganzes Shaffleisch. Dies alles symbolisiert etwas Bestimmtes. Alles anedere kann man je nach Geschmack selbst ausstatten.

Am zweiten Tag beginnt das Treffen mit Eltern und Grosseltern. Dabei müssen alle Kinder und Verwandten in ihren neuen Anzügen beim Sonnenaufgeng bei Eltern erscheinen. Beim Begrüssen sollte man auch auf bestimmte „Grundregeln“ achten. Mit dem Begrüssen fängt man unbedingt mit dem Ältesten oder der Ältestin an. Jede Einzelheiten können nicht leider in wenigen Worten verfassen. Man sollte es selbst auch mal erlebt haben, würde ich anderen Kulturvertretern vorschlagen.

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post