Die Familie in der Mongolei früher und heute
Früher lebten die unverheirateten Paare nicht zusammen. Man heiratete sehr früh und bekam auch sehr früh erstes Kind. Es gab fast keine modernen Schulen, nur wenige Menschen lernten einen Beruf und konnten schreiben und lesen. Das war eine Ausnahme. Die meisten Familien hatten Viehzucht getrieben. Die Ehefrauen kümmerten sich um die Kinder. Die Familien hatten in der Regel viele Kinder. Die Kinder wurden sehr streng erzogen, aber selten geschlagen. Der Mann half nie bei dem Haushalt und er war der Herr im Haus. Heute leben viele unverheirateten Paare zusammen. Man heiratet meistens mit 25 Jahren. Die Ehepaare haben weniger Kinder als früher. Die Kinder besuchen Schulen und viele studieren dann weiter. Viele machen eine Berufsausbildung. Die Zahl der Viehzüchter ist stark züruckgegangen. Die meisten üben einen Beruf aus und verdienen ihren Unterhalt. Die modernen Ehepaare kümmern sich zusammen um die Kinder. Leider lassen sich viele Ehepaare auch scheiden.
D. Enkhjin
Freizeit
Während des Studiums habe ich nicht so viel Freizeit. Aber in den Sommerferien habe ich mehr Freizeit. In meiner Freizeit mache ich Verschiedenes. Im Sommer gehe ich abends Tennis spielen. Am Wochenende gehe ich ins Schwimmbad. Seit kurzer Zeit habe ich angefangen, deutsche Magazine und Zeitschriften zu lesen. Ich möchte Angenehmes mit dem Nutzlichen verbringen. Und auch mag ich sehr fernsehen. Aber meiner Mutter gefällt es nicht. Sie sagt immer: „Wozu siehst du dir diese sinnlosen Filme an?“. Und wenn ich MTV (ein Musikprogramm) sehe, sagt sie: „Was hast du von diesen Clips?“. „Es wäre besser, wenn du ein Buch lesen würdest“. Wahrscheinlich werde ich in diesem Sommer kaum Freizeit haben, weil ich arbeiten möchte. Ausserdem möchte ich einen Computerkurs machen.
D. Enkhjin
Strassenmusik
Es gibt viele Strassenmusikanten, die Musik machen. Die meisten machen Volksmusik oder Jazz. Diese Art von Musik gefällt mir nicht. Ich finde Volksmusik und Jazz sehr langweilig. Die Strassenmusikanten spielen verschiedene Instrumente, wie zum Beispiel: Gitarre, Trommel, Chello, Ziehharmonika, Mundharmonika usw. Aber ich glaube, die meisten können gar nicht richtig Musik machen. Wenn sie gute Musikanten wären, würden sie bekannt, oder würden sie auf der Bühne auftreten. Strassenmusik stört mich nicht. Mir ist es ganz egal, ob man macht oder nicht macht. Wenn ich Strassenmusikanten begegne, beachte ich sie nicht.
D. Enkhjin
Sport
Jeder muss Sport treiben. Sporttreiben ist sehr nützlich und wichtig für unsere Gesundheit. Es gibt viele Berufssportschulen. Wenn ich eine Mutter wäre, würde ich nicht wollen, dass mein Kind eine Ferufssportschule besucht. Für mein zukünftiges Kind wäre es besser, wenn es eine richtige Ausbildung und einen richtigen Beruf bekommen würde. Natürlich kann es am Wochenende Sport treiben. Meiner Meinung nach können nur wenige von Millionen Menschen Erfolg haben. Und ein Sportler hat wenig Chancen, Geld zu verdienen. Man kann bis 30 Jahre Erfolg im Sport haben. Was soll man weiter machen? Je mehr man Sport treibt, desto länger lebt man.
D. Enkhjin
Müll
Der Müll ist fast in jedem Land ein grosses Problem. Ich weiss, dass die Strassen und Plätze in Japan, Singapur, Deutschland und Österreich sehr sauber und gepflegt sind. Bedauerlicherweise aber, zählt die Mongolei nicht zu diesen Ländern. Bei uns ist es umgekehrt. Zum Beispiel: Ulaanbaatar steckt sich im Müll und Kot. Besonders mag ich den Frühling nicht, weil es immer weht. Und der Wind wirbelt Staub und Müll auf. Und ich verstehe nicht die Menschen, die die Strassen fegen. Sie sollen die Strassen sehr früh kehren und nicht in der Zeit, während die Leute zur Schule oder zur Arbeit gehen. Denn der ganze Staub und der Müll fliegen auf die Menschen. Manchmal ist es unmöglich, richtig zu atmen. Ich glaube, sollte man die Zahl der Abfalleimer vergrössern. Und wie eine Lehrerin gesagt hat, sollte man mehr Werbung machen, damit der Müll auf Strassen vermindert werden kann.
D. Enkhjin
Was für Probleme hätte ein Deutscher, wenn er in der Mongolei arbeiten möchte?
Meiner Meinung nach, in der Mongolei zu arbeiten ist für die Deutschen weder schwer noch leicht. Die positiven Seiten sind: die Lebensmittel, die Bekleidung und Wohnung sind in der Mongolei billiger als in Deutschland. Die Mongolen meinen es gut mit Ausländern. Aber es gibt auch Schwerigkeiten. Der Winter in der Mongolei ist kälter als in Deutschland. Es gibt Leute, die sie betrügen können. Die Mongolen sind unzuverlässig. Man muss in der Mongolei achtsam sein.
D. Enkhjin
Menschen aus verschiedenen Ländern sagen ihre Meinung über die Deutschen
Giuseppina Polverini, 62 ist Besitzerin einer Pension in Rom. Sie hat 30 Jahre mit verschiedenen Leuten gearbeitet. Sie findet die Deutschen als beste Kunden. Sie hat gesagt: „die Deutschen sind sauber und ehrlich, sie bezahlen ihre Miete immer rechtzeitig“. Louis Sardozzi, 27 ist Sonnenschirmvermieter in Cannes. Früher fand er die Deutschen wie Hitler. Er hat schlechte Meinung über Deutsche gehabt. Aber jetzt nicht. Er findet die Deutschen gut, höflich und grosszügig. Jan Phillips, 47 ist Londoner Taxifahrer. Er findet sie ein bisschen laut. Aber die Deutschen gefallen ihm. Er hat gesagt, die Deutschen sind freundlicher als Franzosen.
Pepe Rodriguez, 58 ist Busfahrer in Palma. Er hat gesagt, „sie lachen laut.“ Aber das ist nicht schlecht. Sie sind sympathisch und korrekt.
D. Enkhjin
Schulsystem in der Mongolei
Jedes Kind ist in der Mongolei schulpflichtig. Man kann 8 oder 10 Jahre in einer allgemeinbildender Schule lernen. Wer 8-Klassenabschluss hat, kann in der Berufsschule weiter lernen. Wer 10-Klassenabschluss hat, kann zwischen Hochschule oder Universität wählen. Aber erst muss man Zulassungsprüfung für den Hochschulzugang bestehen. Das Studium dauert 4 oder 5 Jahre. Zwischen den Schulsystemen in der Mngolei und in Deutschland gibt es Unterschiede. In Deutschland gibt es unterschiedliche Grund- und Oberschulen, wie z.B. Gymnasium, Gesamtschule, Realschule, Hauptschule usw. Dagegen, in der Mongolei unterscheidet man 8-Klassen- und 10-Klassenabschluss. Auch ist die Dauer des Schulbesuchs in der Regel in Deutschland länger als in der Mongolei.
D. Enkhjin
Die Unterschiede zwischen den Deutschen und Mongolen
Zwischen den Deutschen und Mongolen gibt es grosse Unterschiede. Die Deutschen sind sauberer, ehrlicher als Mongolen. Die Mongolen sind sehr faul. Sie sind nicht präzis genug. Die Deutschen sind fleissig und pünktlich. Sie kommen nie zu spät. Die Mongolen sind gutmutiger als Deutsche. Die Deutschen sind wohlgezogen, höflich und korrekt. Dagegen sind Mongolen lässiger sowie spontaner. Ich glaube, dass Mongolen freundlicher und lustiger als Deutsche sind. Die Mongolen pflegen enge Familien- und Verwandtschaftsbeziehungen. Die Mongolen sind sehr kinderlieb.
D. Enkhjin
Haushaltsgeld von einer Durchschnittsfamilie in der Mongolei
In der Mongolei ist das Leben der Menschen nicht so einfach. Die Lebensqualität ist nicht so hoch. Eine Durchschnittsfamilie in der Mongolei verdient in der Regel 60000-80000 Tugrik. Und das ist für die Familie zu wenig. Ein Drittel der Einkommen werden für Lebensmittel verwendet. Ein Viertel der Einkommen geben sie für Miete, Heizung, Strom, Telekommunikation und Entsorgung aus. Den Rest geben sie für Konsumgüter, Transport, Bücher, Filme usw.
D. Enkhjin
Auswanderung – weltweit
Viele Deutsche wandern aus. Unter ihnen sind Familie Neudel und Familie Kumar. Familie Neudel möchte nach Paraguay auswandern. Dafür gibt es viele Gründe. z.B. Man kann in Paraguay das Land billig kaufen. Sie wandern aus, um freier zu leben. In Deutschland kostet ein Haus fast 1,5 Millionen DM. Es gibt viele Nachbarn und wenig Platz. Man kann nicht mehr frei leben oder allein sein. Herr Neudel ist Elektroingenieur. Er hat eine Stelle bei einer amerikanischen Firma in Paraguay. Am wichtigsten ist, dass sie was ganz Neues machen wollen. Sie finden das Leben in Deutschland sehr langweilig.
Familie Kumar lebt seit 14 Jahren in Deutschland. Herr Kumar wollte ein Praktikum im Ausland machen. Er hatte ein Angebot aus Japan. Aber er wollte lieber nach Deutschland, weil die deutsche Maschinenbauindustrie die beste in der Welt war. Frau Kumars Onkel wohnt in Deutschland. Der hat ihnen am Anfang geholfen. Nach dem Praktikum wollten sie zurück. Aber sie blieben in Deutschland, weil sie viele Freunde hatten, mit denen sie bis heute Kontakte haben. Sie hatten viel Glück. Herr Kumars Firma hat ihm nach dem Praktikum einen guten Job angeboten. Das war sehr wichtig. Die Kinder können gute Schulen besuchen. Dann haben sie später gute Chancen. In Indien gibt es nicht genug gute Schulen. Und sie sind zu teuer. Die beiden Familien möchten besseres Leben haben.
D. Enkhjin
Essen und Trinken
Die Mongolen und die Deutschen ernähren sich unterschiedlich. Die Mongolen essen viel Fleisch und trinken meistens Tee mit Milch, besonders alte Leute. Die Deutschen essen viel Obst, Gemüse und sie bovorzugen mehr Säfte, Kaffee und Mineralwasser. Das Mineralwasser ist sehr nützlich für unsere Gesundheit. Ich finde sehr wichtig, dass die Deutschen feste Mahlzeiten haben. Beim Mittagessen essen sie reichlich. Und zum Abendessen nehmen sie zu sich nicht so viel Ernährung. Unsere Verdauungsorgane sollen nachts ausruhen. Bei den Mongolen ist es umgekehrt. Morgens und mittags essen sie wenig, dafür abends sehr viel. Deshalb haben viele Mongolen Magensbeschwerden und damit beeinträchtigen sie ihr leben. Alle Leute sollen sich richtig ernähren.
D. Enkhjin
Mein Lieblingsauto
Ich möchte einen Sportwagen haben. Es gibt verschiedene Automarken, wie BMW, Volkswagen, Toyoto, Opel, Mercedes Benz, Ford, Wrangler, Mitsubischi usw. Mein Lieblingsauto ist Ford Jaguar von schwarzer Farbe. Dieses Auto ist sehr teuer. Es ist schnell und verbraucht wenig Benzin. Das Automodell ist sehr modern. Es hat nur 2 Türen, die vertikal auf und zu gehen. Es bietet mehr Komfort und mehr Platz an. Mit diesem Auto kann man in der Stadt sowie auf Gelände fahren. Bei diesem Auto sehe ich keine Fehler. Ich hoffe irgedwann dieses Auto zu haben.
D. Enkhjin
Mein Lieblingsfernsehprogramm
Wenn ich Freizeit habe, sehe ich fern. Mein Lieblingsfernsehprogramm ist „vor und 16 über“. Ich interessiere mich sehr für dieses Programm, weil es sehr interessant und lehrreich ist. die Zuschauer sind junge Leute. In diesem Programm handelt es sich um Musik und Jugendleben. Besonders gefällt mir die Jugendproblematik. Geld, Liebe, Alkohol, Drogen usw. In diesem Programm gibt es gute Unterhaltung mit berühmten Persönlichkeiten. Die Moderatorin heisst Eichhörnchen. Sie ist sehr nett und lustig. Ich warte jedesmal ungeduldig auf neue Ausgabe der Sendung.
D. Enkhjin
Sitzordung
Ich finde, dass die Kombination von Frontalunterricht am besten ist. Es hängt eigentlich viel von der Unterrichtssituation ab. Wenn im Unterricht etwas Wichtiges behandelt wird, ist der Frontalunterricht am passendesten. So können alle dem Lehrer zuhören. Bei Diskussionen ist die „Kreisform“ am geeignetesten, weil alle die Anderen hören können. Ich finde, dass bei Gruppenarbeiten die Form der „Kleingruppen“ am besten ist. Jede Gruppe ist für sich allein zuständig. Da die Unterrichtsraüme in der Mongolei ziemlich klein sind, ist die Kombination von Frontalunterricht das beste, weil mehr Kinder in kleineren Raümen untergebracht werden können. Für die Schüler und Studenten ist es auch gut, denn sie können vom Nachbarn abgucken. Mir gefällt der letzte Sitz von der Kombination vom Frontalunterricht. Ich fühle mich da freier.
D. Enkhjin
Die Mode
Die Mode verändert sich immer. Heutezutage ist so eine Zeit, in der man alles tragen kann, was gewünscht ist. Jedoch gibt es einige Völker, die nur ihre Volkstrachten haben sollen, wie z.B. in Saudien-Arabien, Lybien. Während des zweiten Weltkriegs trugen Frauen kurze und enge Röcke. Dadurch konnten sie Stoff sparen. Im Jahr 1968 fand in Europa und Amerika Studentenrevolution statt. Und während dieser Zeit trugen viele Studentinnen Hosen. Das war der Ausdruck der Gleichberechtigung der Frauen. Die Deutschen bevorzugen eher praktische Bekleidung, als modische. Und ich ziehe lieber bequeme und sportliche Bekleidung an.
D. Enkhjin