Interkulturelle Kommunikation
Meine Bemerkungen in der Schweiz
Als ich in der Mongolei war, wusste ich über die Schweiz, dass dieses Land ganz bekannt für Schokoladenproduktion, Armbanduhren- und Käseherstellungen ist und auch eine wunderschöne Natur besitzt.Ja, das ist wahr.
Die Haupstadt ist Bern aber die grösste Stadt in der Schweiz ist Zurich.
Als ich zum ersten Mal am Flughafen in Zurich ankam, fühlte ich die Sauberkeit.Die Umgebung ist ganz anders als bei uns.Die tolle Blumen sind überall.Die Strassen sind ganz sauber.Die Natur ist wunderschön.Es gibt viele Seen in der Schweiz, obwohl sie sehr klein ist.Das Wetter ist ganz feucht, deshalb werden hier verschiedene Früchte gepflanzt.Viele Leuten betreiben auch Weinbau.
Dieses Land hat 41284 Quadrat km Fläche.Aber hier werden vier Amtssprachen wie Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch gesprochen.Auch spricht man auf Schweizerdeutsch.
Es ist aber keine Sprache sondern eine gut entwickelte Sprachvariation von Deutsch.
In kleinen Gebieten begrüsst man fast jeden mit ¨Grüezi¨ auf Schweizerdeutsch obwohl man sich nicht kennt.¨Grüezi¨ bedeutet ¨Hallo¨ auf Deutsch.Schweizerdeutsch hat keine Grammatik oder Regeln, deshalb wusste ich , dass Ausländer auf Schweizerdeutsch nicht so einfach sprechen können.Wenn man zwei oder mehr als zwei Personen begrüsst, sagt man ¨Grüezi, miteinander!¨. Wenn man sein/e Bekannten/in begrüsst , küssen sich miteinander dreimal auf der Wange.
In der Schweiz gibt es gar keinen Ort ausser Bergen, wo niemand lebt.
Die Sauberkeit der Strassen, der Zügen und der Büssen hat mir sehr gefallen.Die sind ganz sauber.
Die Schweizer/ innen lesen viel.Fast überall.Es gibt tägliche, kostenlose Zeitungen wie ’’20Minuten ’’, ’’ Heute’’.Man kann diese Zeitungen am Morgen einfach am Bahnhof nehmen.Sie lesen viel auch Bücher.
Man kann über über die Schweizer/ innen sagen, dass sie ganz bewusst sind, weil sie die Billette der Büssen und der Zügen in jedem Fall kaufen, obwohl die Billetten selten kontrolliert werden.Die Zügen, die Büssen, und die Tramen kommen punktlich.
Fast alle Geschäften sind am Sonntag geschlossen, deshalb sind die Strassen ganz stillam Sonntag.Zuerst habe ich hier bisschen traurig gefunden, weil jeder am Abend im eigenem Zimmer bleibt.
Hier gibt es gar keine Diebstähle und keine Räuber in den Dörfern und in den kleinen Städten.
Es gibt überall Uhren an den Bahnhöfen, in den Strassen, an den Bushaltestellen und auch auf den Kirchen. In jeder Stunde werden die grossen Uhren galäutet.Zuerst habe ich dies sehr laut gefunden.Aber ich habe mich daran schon gewöhnt.
Die Fahrer/innen sind ganz intelligent.Wenn jemand neben dem Uebergang steht, halten sie immer, obwohl sie schnell fahren.
Die Post ist hier gut entwickelt.Jede Familie hat eine Postleitzahl.Man kann am jeden Morgen die neue Zeitungen lesen.Auch werden die Briefe in der ganzen Schweiz ganz schnell geschickt.
Die WCs sind ganz sauber.Es stehen WC-Papiere genügend zur Verfügung.
Die Banken der Schweiz sind auch bekannt.Es gibt ganz grosse Banken wie ``UBS``, und ``Credit Suisse``.Die Bankautomaten sind überall in den Strassen.Man kann von seinem Konto einfach in den Strassen Geld bekommen.
Die Schweizer/innen sortieren den Müll.Sie lassen den Müll in den Strassen und an einem festen Tag in einem eigenen Beutel.Dann wird der Müll eingesammelt.
Sie sind auch familien- und tierfreundlich.Sie können viel Geld für die geliebten Tieren ausgeben.Aber sie sagen fast allen Dingen zum Beispiel beim Einkaufen ganz teuer.Ich vestehe nicht, warum sie so sagen.Für sie sind günstig.Sie verdienen viel.
Sie putzen ihre Nasen überall. Das habe ich ganz anstrengend gefunden.
Sie sind ganz sportlich. Die kleinen Kinder, sogar ganz ältere Leute fahren Velo. Sie wandern, rennen und steigen gern auch Berg.
Ich denke dass meine Bemerkungen nur einen Teil der verschiedenen Kulturen in der Schweiz sind, weil hier offizielle vier Sprachen gesprochen werden und ich wohne nur in der deutschsprachigen Region.
Manchmal denke ich, dass dieses Leben der Schweizer/innen uninteressant ist, weil für sie alles fertig und automatisch sind.Zum Beispiel um das Essen zu kochen, sie mischen und heissen was Halbfertiges und dann ist das Essen fertig.
Obwohl hier das Leben schön ist, stolze ich immer auf meine Mongolei.Ja, meine Mongolei ist toll. Davaajav Myagmar
Mein Verständnis über die Kultur
Es fällt mir ein bisschen schwer auf, den Begriff “Kultur” genau zu formulieren. Aber ich weiss sicher, ohne Kultur exisitiert überhaupt das Leben gar nicht. Weil, meiner Meinung nach, Kultur ein wunderbares Mittel ist, Konflikt in den menschlichen Beziehungen zu vermeiden.
Kultur ist ein riesiges Verständnis, das alle Lebensbereiche der Menschen in sich enthält. Deswegen gibt es zahlreiche Kulturgliederungen bzw. Unterbegriffen, die inhaltlich ganz verschieden sind: Kultur einzelner Personen, Kultur eines Unternehmen, Kultur mit den anderen Leute sich zu verhalten, Kultur eines Staates/einer Nation usw.
Die so genannte Selbstkultur, die man von der Geburt her beherrschen beginnt, ist ein Grundstein zu den anderen Kulturen. Als ein kleines Teil der Gesellschaft erlernt man zuerst automatisch die Selbstkultur und dann, wenn er aufwächst, versucht er wie möglich mehr Platz darin zu haben, damit man an der Gesellschaft angeeignet leben kann. Das heisst, jede wollen auf der sozialen Ebene mit vielen Leute in Kontakt sein. Dies können wir nur dann erreichen, wenn wir persönlich kultiviert sind und möglichst vieles vom Leben, von der Studie erworben haben. Darunter können wir sowohl den beherrschten Beruf, als auch die Kultur einzelner Personen verstehen. All dies sind die Herausforderungen der Gesellschaft, in der wir uns verhalten, kann man sagen.
Letzte Jahren ist es in der Mongolei häufig zu beobachten, dass gut ausgebildete und kultivierte Leute, darunter auch so viele Jugendlichen, öfter nach Ausland gehen, um dort zu arbeiten und zu leben, weil die Lebensbedingungen dort viel besser und die Leute noch mehr kultiviert sind. Es gibt dazu viele Gründe. Die moderne mongolische Gesellschaft verändert und entwickelt sich ständig. Folglich ziehen so viele Nomaden in die Stadt, um bessere Lebensquellen zu finden. Aber leider erfüllen sie meistens die Vorausserzungen der heutigen Gesellschaft nicht und das beeinflusst der modernen Kultur negativ.
B. Dolgormaa
Die Kulturstandards der Mongolei
Zwar sehr langsam, aber trotzdem entwickelt sich unser Land Jahr für Jahr. Folglich haben wir immer mehr Kontakte mit den anderen Ländern und Kulturen. Das heisst, wir Mongolen arbeiten in vielen Bereichen mit den ausländischen Investoren oder freiwiliigen Spezialisten eng zusammen. Dadurch entstehen Kulturaustausch und manchmal auch Missverständnisse zwischen den unterschiedlichen Kulturen. Für jede Kultur gibt es so genannte Kulturstandards bzw. Eigenschaften, wodurch man die entsprechendes Land oder Nation erkennen kann. Die Kulturstandards aller Kulturen sind mit der Weltanschaulichkeit des jeweiligen Volks verbunden. Zum Beispeil, Deutschland ist von der Pünktlickeit und Japan – von der Fleissigkeit zu erkennen. Die Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft, Bescheidenheit und von der negativen Seite auch Unpünktlichkeit, Faulheit usw. sind aber die mongolische Kulturstandards.
Missverständnisse bei der Zusammenarbeit zwischen Mongolen und Ausländer könnten dann passieren, wenn wir Mongolen öfter unpünktlich sind, oder z.B. das vom Ausländer gegebene Geschenk nicht sofort auspacken. Also Gesicht wahren, Sucht nach Feiern der irgendwelchen Feste, Geduld usw. sind die anderen Kulturstandards.
B. Dolgormaa
Kultur nach meinem Verständnis und mongolische Kulturstandards
Tumur B. 4-7
Ich verstehe vieles unter Kultur. Wenn ich mein Verständnis im Algemeinen ausdrücken möchte, dann würde ich sagen: Kultur ist wie ein ungeschriebener Gesetz des menschlichen Verhaltens, der inhaltlich riesig ist und vom jeweiligen Volk oder auch manchmal von der ganzen Welt selbstverständlich anerkannt ist. Sie existiert nur im Gedanken der Menschen so, wie z.B. Volkslied. Weil die Kultur ein “Gesetz” ist, muss man ihn folgen und wenn nicht, dann wird bestraft. Aber wie? Jeder Person nimmt unbedingt Teil an dem gesellschaftlichen Leben, d.h. man lebt in einer ewigen Beziehung miteinander. In jedem Schritt des menschlichen Lebens wird die Kultur gefordert. Sollte jemand z.B. nicht ausgebildet oder unkultiviert sein, der lässt aber dem anderen immer negativen Eindruck über sich und folglich wird er meistens unterschätzt, missachtet, etc. Das ist die Bestrafung, die ich meine.
Die Kultur ist unmittelbar mit der Weltanschauung verbunden. Sie ist auch ein so riesiges Verständnis, dass es jeder nach seiner Ansicht erklärt und definiert. Ausserdem bleibt die Kultur heute nicht immer so, wie es war, sondern verändert sich langsam, durch den Einfluss der fremden Kulturen. Wir leben im 21.Jahrhundert und hier ist es immer etwas mit den anderen Länder zu kommunizieren. Davon besteht Kulturaustausch, ein Faktor zur Veränderung der Kultur.
Die mongolische Kultur verändert sich letzte Jahrzenhten projizierend meistens den Einfluss der europäischen Kultur. Mit der Zeit wird unser Land immer attraktiver für die Ausländer sowohl im Bereich des Tourismus, als auch der Wirtschaft. Das ist das Ergebnis der Auslandsbeziehungen der Mongolei bzw. der Zusammenarbeit mit ihnen. Seit der politischen Wende 1990 in der Mongolei haben die gesamte Welt mehr Chance unser Land besser zu erkennen.
Einige Meinungen der Ausländer über uns und unsere Kultur, die etwas Erfahrung über die Mongolei gesammelt haben, haben uns geholfen, die eigene Kulturstandards noch richtiger, auch die negativen Teile, zu bestimmen oder zu beurteilen. Es wird am häufigsten die Gastfreundschaft, hohe Leistungsfähigkeit bei der Arbeit und Ausdauer hoch gewertet. Aber der bekannteste Nachteil des mongolischen Kulturstandards ist die Unpünktlichkeit. Wenn ich die Kulturstandards der Mongolei nach meiner Ansicht bestimmen würde, dann würden sie lauten in Stichpunkten, wie folgend:
Zeiterfahrung
``Zeit ist Gold`` Den Spruch haben wir schon von klein an oft gehoert und verwenden ihn auch im Alltag.
Aber ob wir ihn wirklich wie Gold wahrnehmen? Hiermit meine ich ``Time managment`` auf schoen Englisch und auf gut Deutsch ``Zeitplanung``. Es kann wahrscheinlich fuer die Nomaden nicht sehr viel gebraucht werden. Aber fuer uns bzw. Fuer die Stadtbuerger hat sie eine absolute grosse Bedeutung. Ich persoenlich als Mutter eines Kindes und gleichzeitig als Student lege auf den Terminkalender vom Westen einen grossen Wert. Hier moechte ich meine Mutter als Vorbild erwaehnen, selbstverstaendlich als eine Mongole! Sie hat einen Terminkalender. Dadurch erleichtert sie ihr Leben selbst.sie organisiert die Zeit und schlussendlich kann sie sich gut ausruhen oder gar schoene Zeit mit ihrem Enkelkindchen verbringen.
Hektik entsteht ja schliesslich durch mangelnde Organisation der eigenen kostaren Zeit und Stress. Ich wuerde sagen, oder muss zugeben, dass ich selbst eine chaotische Persoenlichkeit bin und daher meine wertvolle Zeit meist nutzlos verbringe. Neulich wurde ich von meinen Familienmitgliedern kritisiert, weil ich vieles auf morgen verschiebe und deswegen in schwierige Situation gereaten bin. Ich hatte den ganzen Tag schlechtes Gewissen und konnte gar nichts essen. Aber was soll es. Man lernt ja von Fehlern. Durfen aber dieselbe Fehler nicht nochmal machen?
Meiner Meinung nach hat das manfelde Zeitmanagement der Mongolen mit ihrem Lebensstil zu tun.
Wir haben ja halt nicht gelernt, alles zu organisieren und einiges auf einem Zettelchen auf zu schreiben. Denn erstens: es war unnoetig fuer uns die Nomaden, alles aufzuschreiben, was wir machen muessen, weil wir auf dem Land taeglich dasselbe erledigen.
Zweitens: es waren viele Analphabiten. Schreibwaren waren nicht ueberall zu kaufen.
Aber jetzt?! Jetzt ist alles anders geworden. Die Zeit hat vieles geaendert. Je hoeher die Position und Verantwortung ist, desto wichtiger ist die Zeitplanung, um in der Arbeit nicht zu ersticken und damit wir notwendige Freizeit zur Erholung haben.
Das Leben ist wie ein angezuendetes Streichholz. Ob die Flamme des Zuendholzes gleich ausgeloescht wird oder large haelt, haengt von uns selbst ab.
Jeder hat taeglich 24 Stunden zur Verfuegung.
Nutzen Sie ihre 24 Stunden!
Nutzen Sie Ihre Moeglichkeit!
Was waere, wenn Sie auf der Welt nicht gaeben?
Denken Sie immer daran, dass Sie die Chance haben, einmal zu leben!
Freundschaft
Enchjargal.P (3-7)
Freundschaft bezeichnet eine positive Beziehung und Empfindung zwischen zwei Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zwischen ihnen zeigt. Die in einer freundschaftlichen Beziehung zueinander stehenden Menschen bezeichnet man als Freundin bzw. Freund. In einer Freundschaft schaetzen und moegen die befreundeten Menschen einander um ihrer selbst willen. Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschaetzung. Der Begriff ``Freundschaft`` bezieht sich in der Regel auf Beziehungen zwischen nicht verwandten Personen. Freundschaft wird heute besonders gegen familiaere Beziehungen abgegrenzt, die zwar ebenfalls dauerhaft und emotional, aber entweder nicht frei gewaehlt(Verwandte) oder sexuell gepraegt (Sexual- und Ehepartner) sind. Wenn Tiere gut miteinander zurechtkommen, wird auch von ``Tierfreundschaft`` gesprochen.
``Freunde kann man sich aussuchen, Eltern aber nicht``
``Man ist das, was sein Freund ist``
``Nicht jeder, der lacht, ist dein Freund und nicht jeder, der boese guckt, dein Feind``
Ich glaube, jeder hat einen eigenes Bild von Freundschaft. Und ich glaube auch, dass es vom Alter abhaengig ist, wie man sich Freunde aussucht. Im Kindergarten zum Beispiel waren alle Kinder meine Freunde (ausser Maedels, sonst hatten sich die Jungs ueber mich lustig gemacht), die mit mir spielten. Aber auch Feinde hatte ich auch. Da war so ein Kampf um die sogenannte ``Ataman-Stelle``. Bis zur vierten Klasse verlief es ungefaehr so. Ab dann glaube ich, dass die Kinder anfangen, sich zu einer eigenen Person zu bilden. Und sie werden dementsprechend ihre Freundeskreise bilden. Auf jeden Fall war es bei uns so. Da entstahnden ploetzlich viele unsichtige Raeume und Waende, worin wir enger zusammen waren und wodurch wir getrennt wurden. Mit zunehmendem Alter hat man dann immer weniger Freunde. Waehrend ich mit sieben Jahren nicht wusste, wen ich von der Gaesteliste fuer meine Geburtstagsfeier streichen sollte, weil es sonst zu viele waren, weiss ich heute nicht, wen ich einladen soll.
Es ist sehr schwer zu erkennen, wer der eahre Freund ist. Aus meiner Erfahrung habe ich mir eines merken lassen: Einer, der besonders nett und lustig ist und den alle moegen, ist ein ziemlich schlechter Mensch. Dagegen ist einer, den nicht alle moegen und selber das nicht fuer wichtig haelt, ob ihn alle moegen oder nicht, ist moistens ein guter Mensch.
Freunschaft-dieses Thema bringt mich dazu, an meine Freunde zu denken. Wenn ich mir jetzt gedanke, habe ich oder hatte ich nur einen oder zwei richtige Freunde. Ich habe es auch erkannt, dass mein Freund, den ich fuer meinen allerbesten Freund hielt, mir seine Hand nicht reichen wuerde, wenn es mir ``sehr schlecht`` gehen wuerde. Man sagt auch: der beste Freund sei der, der an schlechten Tagen bei ihm war.
Wenn Leute in meinem Alter Freunde werden, gibt es da immer einen Grund. Entweder haben sie gemeinsame Interesse (z.B. beide moegen Woodkaa) oder einer hat Interesse an dem anderen(einer will der anderen ausnuetzen).
Freundschaft ist aber immer was schoenes und herrliches. Man ohne Freunde ist ein nichts.
Raum- und Zeiterfahrung, Gesellschaftsstruktur,
Wohnstill und Freundschaft in der Mongolei
Yondonduichir (3-16)
In der fast 1,6 Mio. km² grossen Flaeche wohnen wir Mongolen so, wie wir wollen Traditionellerweise sind wir Nomaden, die nur mit der Viehwirtschaft beschaeftigt und 2-3 mal pro Jahr umziehen. In letzter Zeit beeinflusst uns die westliche Kultur riesig, was heute von dem mongolischen Alltagsleben merkbar ist. Seit 1990 versuchen wir in unserem Land Demokratie und eine starke Marktwirtschaft aufzubauen. Und es gibt jetzt schon viele Fortschritte. Folglich will jeder ein modernes Haus oder Wohnung, ein tolles Auto besitzen und eine schoene Arbeitsstelle haben. Deswegen veraendert sich in erster Linie der Wohnstil der Mongolen, es wird noch aktiver und naeher zu dem europaeischen. Wohnen in Huelle und Fuelle und fortschritten ist zwar gut, aber das entfernt die Mongolen von der Tradition. Im Vergleich zu der sozialistischen Zeit sind obere, mittlere und untere Gesellschaftsschichten entstanden. Meistens bewahrt untere Schicht die Tradition besser als die anderen auf. Ich denke, das ist ueberall so. In der mongolischen Gesellschaft gibt es eine sehr komische Besonderheit: wenn es jemandem alles erfolgreich geht, dann sind die anderen neidisch auf ihn, anstatt zu denken, wie sie ihren Erfolg erreichen koennen oder wie sie mehr lernen koennen. Man versucht den Erfolghaber nach unten zu ziehen. Das ist eine grosse Ursache der mongolischen langsamen Entwicklung. Es gibt noch dazu zwei wichtige Gruende: Faulenzen und Unpuenktlichkeit der Mongolen. Wenn z.B. ein Unternehmen pro Tag 10 Stueck Produkte herstellen sollte, dann wegen den obengenannten Faktoren kann man nur ca. 5-8 Stueck produzieren. Aber neben den anderen Nationen sind die Mongolen faehig, tagelang ausdauerlich ohne Pausen zu arbeiten. Das wird immer von den Auslaendern gewertet. Fuer uns der Begriff ``Tabu-Zeit`` ganz unbekannt. Man kann jemanden zu jeder Zeit besuchen, zu jeder Zeit anrufen, obwohl es meistens unbeliebt ist. Aber trotzdem sind Mongolen immer gastfreundlich und sehr nett. Kann jemand beschwert sich ``ich will mich allein ausruhen`` oder ``ich muss nur meine eigenen Raum haben``, weil unter Mongolen ``Wir-Gefuehl`` beherrscht. Wir moegen immer mit den Verwandten und Bekannten verbindlich sein. Aber in letzter Zeit gibt es so viele europaeisch gepraegte Menschen, die westliche Kultur und Tradition als beste halten und traditionelle mongolische ``Wir-Gefuehl`` meistens nicht anerkennen. Das koennte sein, weil jeder Recht dazu hat. Meiner Meinung nach fehlt in der mongolischen Gesellschaft das Bewusstsein. Andere Nachteile werden dann automatisch geloest werden.
Das Familienverhaeltnis in der Mongolei
Tumur.B ( 3-16)
In der Mongolei ist das Familienverhaeltnis sehr eng. Vielleicht ist es abhaengig davon, seit der alten Zeit die Mongolen mit ihrer ganzen Familie in einer Jurte wohnen. Wir, die Mongolen, unterhalten uns miteinander wenig. Trotzdem koennen wir andere Familienmitglieder gut verstehen. Aber manchmal moechte ich, dass die Eltern mit ihren Kindern mehr sprechen wuerden, wenn sie einen westlichen Film gesehen haben. Im Westen koennen die Eltern ihre Kinder geduldig und ehrlich hoeren. In der Mongolei ist es einbisschen anders. z.B. Ich habe nie meinem Vater ueber meine Probleme direkt gesprochen. Erst sage ich immer meiner Mutter und sie sagt meinem Vater alles, was ich gesprochen habe. Ich finde, das ist typisch in der Mongolei. Aber manche junge Familie ist vielleicht ganz anders.
Die Freundschaft
Saikhanjargal (3-7)
Die Freundschaft, unter diesem Wort verstehe ich die Liebe, die Herzlichkeit und auch das Geheimnis. Ich finde, fuer jeden sind Freunde die wichtigsten Menschen neben der Familie. Viele Freunde habe ich. Z.B. Schulfreunde, Unifreunde und andere.
Aber nur zwei davon sind meine besten Freundinnen. Wir haben uns in der Grundschule kennengelernt. Seit dieser Zeit befreunden wir uns. In der Schule waren wir immer zusammen und haben viele schoene Zeit zusammengebracht. Ich habe nur den beiden alles, was ich sagen moechte, sowie mein Geheimnis, das ich meiner Mutter nie gesagt habe, gesprochen. Heute sehen wir uns nur noch selten, weil eine schon geheiratet hat und neulich einen kleinen Sohn bekommen hat. Die andere studiert seit zwei Jahren in Japan und heute gruessen wir uns durch das E-mail oder das Telefon. Manchmal denke ich, wenn es diese zwei Frauen in meinem Leben nicht gaebe, waere ich ganz anders. Ich hoffe immer, dass wir enge Freundinnen bis zum Ende unseres Lebens sein koennen.
Das mongolische Lebensstil
Saikhanjargal (3-7)
Ich meine, jedes Land hat eigenes besonderes Lebensstil. Seit der fruehen Zeit wohnen die Mongolen mit ihrer Familie in einer Jurte. Das ist die Besonderheit der Mongolen. In der Mongolei kann man zwei verschiedliche Lebensstil gleichzeitig sehen, weil die meisten Mongolen zu arm sind. Aber die anderen sind reich. Und diese Leute wohnen in einem Bezirk oder Viertel. Die reichen Leute haben eigenes grosses Haus, verwenden gute und teure Lebensmitteln. Das mongolische typische Lebensstil kann man aus den Mittelschichten sehen. z.B. die Familie dieser Schicht wohnt in einer Wohnung, die 1,2 oder 3 Raeume hat. Sie hat Auto und privates Haus. Jeden Tag isst sie die Speise mit Fleisch. Das ist so typische Familie in der Mongolei.
Meine Zeiterfahrung
Als ich kleines Maedchen war, ging die Zeit langsam vorbei. Aber jetzt wird die Zeit ganz schnell. Deshalb versuche ich einen Tagesplan zu haben. Ich schreibe auf eine Liste alles, was ich heute schaffen muss. z.B ins Krankenhaus gehen, meine Freundin treffen und das Nahrungsmittel kaufen.
Am Abend lese ich meine Liste wieder. Manchmal kann ich wegen derFaulheit nichts erledigen. Ich finde, die Faulheit ist ein grosser Feind der Zeit. Obwohl die Zeit sehr wichtig ist, soll man Freizeit fuer sein Interesse und seine Freunde haben.